Freiweg | Keywords finden und richtig verwenden? So funktioniert's!
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Keywords

Keywords finden und richtig verwenden

Schaust du bei Google noch auf die zweite Seite eines Suchergebnisses? Die Mehrheit der User tut es nicht. Wenn du also gefunden werden willst, ist Suchmaschinenoptimierung (SEO) für deine Webseite oder dein Blog essentiell. Steigt man in das Thema ein, gewinnt man schnell den Eindruck, es handle sich um eine Wissenschaft. Mit dieser Stepbystep Anleitung lernst du, wie du Keywords finden und richtig verwenden kannst.

Du bekommst Antworten auf folgende Fragen:

Was ist ein Keyword?
Warum sind Keywords wichtig?
Wie findest du die richtigen Keywords?
Welche Keywords sollst du verwenden?
Wo müssen Keywords stehen?

1.Was ist ein Keyword?

Alle Maßnahmen des Suchmaschinenmarketings zielen darauf ab, eine bessere Sichtbarkeit in den Ergebnislisten von Suchmaschinen, insbesondere bei Google, zu erreichen. Während man mit SEO-Maßnahmen ein besseres Ranking in den organischen Suchtreffern bewirken will, bezeichnet Suchmaschinenwerbung bezahlte Anzeigen (Google Adwords). Google zeigt sie dir am Beginn einer Seite und kennzeichnet sie als Anzeigen.

 

Keywords sind bei beiden der Schlüssel. Es sind jene Suchbegriffe, die Internetnutzer in Suchmaschinen eingeben, die dann entsprechend den Algorithmen Ergebnisse liefern. Für die Reihung einer Website in Suchmaschinen spielt die Platzierung passender Keywords an den richtigen Stellen eine wichtige Rolle.

2. Warum sind Keywords wichtig?

Zugegeben, eine Recherche nach den richtigen Keywords kann sehr aufwändig sein. Sie hat aber neben einer guten Platzierung bei Google noch einen weiteren unbestreitbaren Nutzen. Sie bietet dir die Möglichkeit, dich genauer mit deiner Zielgruppe, ihren Interessen und Problemen zu beschäftigen. Durch die Keyword Recherche erfährst du nicht nur wonach deine Zielgruppe sucht, sondern auch aus welchem Kontext heraus. Wenn du die Suchbegriffe deiner Zielgruppe kennst, fällt es dir in der Folge leichter, einzigartigen, relevanten und hochwertigen Inhalt zu bieten. Außerdem lernst du bei jeder neuerlichen Recherche dazu und es geht dir immer besser von der Hand.

3. Wie findest du die richtigen Keywords?

Manche Seitenbetreiber investieren enorm viel Zeit und Geld in dieses Thema, drehen ständig an den diversen Stellrädern und optimieren laufend. Wichtig ist, dass du dich auf jeden Fall damit auseinandersetzt und zwar bevor du den Text für deine Webseite oder den nächsten Blogbeitrag schreibst.

Am Anfang steht eine ganz simple Standortbestimmung:

  • Um welches Produkt, welche Dienstleistung oder welche Lösung geht es?
  • Wer ist die Zielgruppe?
  • Welches Problem hat sie?
  • Welches Wording benutzt sie?
  • Welche Fragen hat sie?
  • Wie sieht der Kontext aus, der mit der Suche verbunden ist?
  • Wer sind die Konkurrenten und wie unterscheidest du dich?

Im nächsten Schritt gehst du ins Detail. Es gibt Tools, die dir die Arbeit erleichtern und dir auf die Sprünge helfen, wenn du mit deiner Weisheit am Ende bist oder kein hilfreiches Team im Hintergrund hast.

Im Grunde genommen wäre der Google Keyword Planner die erste Adresse. Allerdings steht dieser mittlerweile nur mehr zahlenden Google Adwords Kunden zur Verfügung.

Deshalb möchte ich dir ein anderes Tool besonders ans Herz legen, das ich sehr häufig benutze:

http://answerthepublic.com/

Hier erfährst du, wie viele Variationen und Fragestellungen es zu deinem Thema auf Google gibt und stellt es auf übersichtliche Weise dar. Es hat den Fokus auf den Inhalten und bietet dir keine Zahlen.

Eine andere, sehr einfache Möglichkeit, sich mit einem Thema vertraut zu machen, sind Inhaltsverzeichnisse von Fachbüchern. Dazu reicht es, wenn du auf Amazon die „Blick ins Buch“ Funktion aufrufst oder bei Google Books schmökerst. Foren sind ebenfalls eine gute Quelle, wenn du herausfinden möchtest, welche Aspekte an einem Thema besonders interessant sind.

Im nächsten Schritt stellst du  dein Thema in einen Gesamtzusammenhang und versuchst über den Tellerrand zu blicken. Einfach und übersichtlich bietet dir Google am Ende der Ergebnisseite deiner Suche die Liste „Ähnliche Suchanfragen“, die z. B. auch Vorschläge für Synonyme beinhalten kann.

Ein Tool, das ich ebenfalls häufig bei der Suche nach Keywords benutze ist hypersuggest.com. Es schlägt dir Varianten rund um dein Keyword vor. Ich erspare mir eine lange Erklärung, probier es einfach aus.

Es gibt eine Reihe weiterer Werkzeuge, gratis oder kostenpflichtig, die dir bei der Auswahl helfen und Ergebnisse mit Zahlen unterlegen und eine Tendenz ablesen lassen.

Vergiss nicht das Ergebnis deiner Recherche in einem Dokument schriftlich zusammenzufassen. Nur so behältst du den Überblick, wenn du im nächsten Schritt eine Auswahl triffst.

4. Welche Keywords sollst du verwenden?

Ein Keyword kann ein einzelnes Wort sein. Den Begriff Shorthead Keyword hast du vielleicht schon gehört. Diese Wörter weisen zumeist ein sehr hohes Suchvolumen und eine hohe Konkurrenz bei gleichzeitig geringer Userreaktion auf. Mit ihnen ist es nahezu unmöglich, in organischen Rankings eine Topposition einzunehmen.

Eine Kombination aus Wörtern, sogenannte Longtail Keywords, sind schon eher erfolgversprechend. Sie stellen meist eine spezifische und konkrete Suchanfrage dar. Quantitativ ist das Suchvolumen zwar geringer, allerdings ist der Traffic gezielt und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Besucher eine Reaktion auf der Webseite setzt, im Verhältnis deutlich höher.

Nimm dir also dein File mit den gesammelten Keywords, die deine Recherche ergeben hat, und entscheide, welche dir relevant erscheinen. Dann gib sie bei Google ein und prüfe, welche Seiten Google im Suchergebnis ganz oben führt und für gut befunden hat. Schau dir an, was diese Seiten auszeichnet.

Google Trends ist ein kostenloses Tool, das dir bei der Entscheidung hilft. Dort findest du Informationen, welche Suchbegriffe, wie oft bei Google eingegeben wurden und kannst diese auch miteinander vergleichen.

Wenn du wissen möchtest, wo dein Keyword im Vergleich zu anderen liegt, helfen dir auch www.majestic.com oder die MOZ Toolbar. Beide sind kostenpflichtig und du musst überlegen, ob und wie viel dir das wert ist.

 

5. Wo müssen Keywords stehen?

Du hast bereits viel Zeit in die Recherche deiner Keywords investiert, dir Gedanken über die Suchintention deiner Zielgruppe gemacht und entschieden, worauf du ranken willst. Von enorm wichtiger Bedeutung ist es, dass Suchmaschinen deine Keywords oder –phrasen an ganz bestimmten Stellen der Webseite wiederfinden und  damit wichtige erste Hinweise zum Thema bekommen.

Jedenfalls brauchst die Keywords

  • in der URL
  • im Titel deines Artikels
  • in Zwischenüberschriften
  • einige Male im Text
  • bei den Bildern
  • in der Metadescription

Die oft gestellte Frage, wie häufig das Keyword im Text vorkommen muss, ist überholt. Suchmaschinen wie Google werden immer besser darin, die Qualität von Texten zu bewerten. Gemeint ist damit, dass die Suchintention so gut wie möglich befriedigt wird. Bevor du zu schreiben beginnst, überlege dir genau, zu welchen Fragen, Anliegen und Problemen du dem User eine Lösung anbieten möchtest. Der Fokus deines Textes muss ganz klar auf dem Inhalt liegen und am Mehrwert, den du bietest.

Mein Fazit zu Keywords finden und richtig verwenden:

Die Google-Suche ist mit mehreren Tausend Algorithmen dermaßen komplex geworden, dass kaum jemand konkret beurteilen kann, weshalb ein bestimmter Treffer ganz oben in der Google-Suche positioniert ist. Die Entwicklung in diesem Bereich hat eine enorme Dynamik, dass es selbst für Spezialisten keine leichte Aufgabe ist, auf den Laufenden zu bleiben. Als Kleinunternehmer ist man mit Sicherheit überfordert.

Wenn du den großen Konkurrenten etwas entgegenhalten willst, empfehle ich dir

  1. Mach deine Hausaufgaben und befasse dich mit deiner Zielgruppe. Finde heraus wie sie denkt, was sie braucht und wie sich dein Angebot am besten mit ihren Bedürfnissen deckt.
  2. Verlasse dich bei der Recherche der Keywords zuerst auf deinen Hausverstand und sezte erst dann auf komplexe Tools.
  3. Überlege dir, welche Suchintention deine Zielgruppe haben könnte und konzentriere dich auf dieses Anliegen bei den Keywords und im Text.
  4. Beim Text steht Qualität über Quantität.
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