Social Sharing – So wird dein Content in den Social Media geteilt
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Social Sharing

Social Sharing – So wird dein Content in den Social Media geteilt

Dein sorgfältig aufbereiteter Content wird vielleicht häufig gelesen, aber nicht in den Social Media geteilt? In diesem Beitrag erfährst du, mit welchen Maßnahmen du die Chance auf Social Sharing deutlich erhöhen kannst.

Social Sharing – Warum teilen Menschen Inhalte online?

Warum werden manche Inhalte ein viraler Hit und andere nicht? Dafür gibt es keine allgemein gültige Regel. Im Grunde verhält es sich wie im realen Leben. Stell dir vor, du bist auf einer Party und kennst keinen. Was tust du? Du knüpfst Kontakte zu jenen Menschen, von denen du annimmst, du hast mit ihnen etwas gemeinsam.

Deinen Lesern geht es nicht anders. Damit sie einen Blogbeitrag teilen, musst du ihnen ermöglichen, sich mit dem Inhalt zu identifizieren. Es gibt psychologische Anreize, die Menschen dazu veranlassen, bestimmte Themen eher zu teilen als andere:

Sei aktuell!

Jeder hat schon miterlebt, welche Welle des Mitgefühls sich in den Sozialen Medien kurz nach Katastrophen, Anschlägen oder Todesfällen bekannter Persönlichkeiten verbreitet. Auf ähnliche Weise kannst du positive aktuelle Themen sinnvoll für deine Content Strategie nutzen.

Ein Blick in Google Trends verrät dir, was damit gemeint ist. Wenn du es geschickt machst, lohnt es sich auf solche Themen aufzuspringen. Sie sind ein interessanter Türöffner, weil sie bereits in den Köpfen der Menschen verankert sind.

Wecke Emotionen!

Die Emotion ist wohl der wichtigste Motivator für Social Sharing. Ich persönlich konzentriere mich vor allem auf positive Gefühle, denn im Netz wird ohnehin zu viel gesudert, kritisiert und gehasst. Angst, laut Statistik ebenfalls ein erfolgversprechender Trigger, mag ich keine verbreiten und empfehle es auch meinen Kunden nicht.

Setze visuelle Reize!

Beiträge mit Bildern sind auf allen Plattformen deutlich erfolgreicher als solche ohne. Wie heißt es so schön: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Die Suche nach dem idealen Bild oder das Erstellen einer Grafik sind zwar zeitintensiv, letzten Endes aber lohnend. Aus meiner Erfahrung spielt die Emotion eine wichtige Rolle, denn häufig werden persönliche Fotos höher eingeschätzt als perfekte Bilder aus einer Datenbank.

Stifte Gemeinsamkeit!

Wir nutzen die Sozialen Medien hauptsächlich dazu, um uns mit jemandem oder einer Sache zu identifizieren. Indem wir Inhalte teilen, bringen wir zum Ausdruck wie wir sind, zu welcher sozialen Gruppe wir gehören, welche Interessen wir haben. Menschen möchten dazugehören und ihre Geschichte erzählen, auch wenn sie dies über die Geschichten anderer tun.

Menschen möchten dazugehören und ihre Geschichte erzählen, auch wenn sie dies über die Geschichten anderer tun.

Lass deine Leser gut dastehen!

Jeder von uns möchte sich möglichst perfekt präsentieren. Das kann das Aussehen betreffen, das soziale Leben oder das politische Engagement. Dein Content kann dafür eine Bühne bieten.

Was bedeutet das für deinen Content?

Als nächstes stellt sich die Frage, was das für deinen Content bedeutet. Jeder Social-Media-Kanal hat seine Besonderheiten und so ist es nahezu unmöglich, Content für alle gleich gut aufzubereiten. Außerdem ist es zeitlich sehr herausfordernd. Ich konzentriere mich aus diesem Grund auf Facebook und Twitter.

Mit einigen Maßnahmen kannst du deine Inhalte für Social Sharing vorbereiten:

  • Verwende Sharing Buttons, sie geben deinen Lesern die Möglichkeit, Inhalte schnell und praktisch zu teilen. Mache sie auf jeder Seite sichtbar.
  • Über 80 % der Leser kommen nicht über die Headline hinaus. Ob sie weiterlesen oder nicht, entscheidet letzten Endes ein knackiger Titel, bei dem sich ein Teilen auszahlt.
  • Lade am Ende deines Artikels bewusst zum Teilen ein.
  • Verwende Open Graph Meta Tags, damit optimierst du das geteilte Bild, die Beschreibung und den Namen deiner Seite.

Wie erreichst du mehr Interaktionen auf Facebook?

Facebook ist das persönlichste aller Social Networks und wird vor allem dazu benutzt, sich selbst zu definieren. Es ist zeitintensiv und aufwendig, weshalb du deinen Lesern das Teilen besonders leicht machen musst. Stimme deine Inhalte darauf ab, nutze den Überraschungseffekt und lade bewusst zum Engagement ein.

Damit die Darstellung des Links auf Facebook sauber ist, prüfe die Open Graph Tags. Du kannst dafür das Facebook Debugger Tool verwenden.

Wie erreichst du mehr Interaktionen auf Pinterest?

Pinterest ist eine Mischung aus Suchmaschine und sozialem Netzwerk, wo vor allem die Bildqualität im Vordergrund steht. Pinterest User sammeln Bilder auf ihren Boards, die rund um ihre Interessen entstehen. Um auf Pinterest präsent zu sein, solltest du deine Inhalte und vor allem die Bilder ganz bewusst dafür vorbereiten. Wenn du einen Business Account hast, kannst du Rich Pins verwenden. Dann werden mehr Informationen von deiner Webseite bei den Pins angezeigt.

Wie erreichst du mehr Interaktionen auf Twitter?

Twitter ist die Plattform für News-Junkies. Darüber hinaus werden sehr spezifische Informationen gesucht, die wiederum an die eigenen Follower weitergeleitet werden können. Biete in deinen Beiträgen auf der Webseite Pull Quotes an, die von deinen Lesern gleich als Tweet übernommen werden können. Übrigens: Du kannst Twitter wunderbar dazu nutzen, deine Headlines zu testen.

Fazit:

Aktualität, Emotionalität, visuelle Reize, Identifikation und Idealisierung sind die Hauptmotivatoren. Behalte das im Hinterkopf, wenn du das nächste Mal Content aufbereitest und erleichtere es deinen Lesern mit wenigen Maßnahmen deine Inhalte im Netz zu teilen.

Da es nahezu unmöglich ist, Content für sämtliche Plattformen perfekt aufzubereiten, empfehle ich dir, vor allem aus zeitlichen Gründen, Prioritäten zu setzen. Entscheide auf welchen Plattformen du dich von deiner besten Seite zeigen willst.

Ich sage schon einmal danke, für das Teilen meines Beitrags und freue mich auf deinen Erfahrungsbericht in den Kommentaren.

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