10 Tipps für mehr Sichtbarkeit lokaler Unternehmen – Freiweg
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10 Tipps für mehr Sichtbarkeit lokaler Unternehmen

Wenn dein Geschäftslokal oder deine Dienstleistung einen starken regionalen Bezug hat, sind diese 10 Tipps für lokale Suchmaschinenoptimierung genau richtig für dich.

Das Gute liegt so nah! Kauf in der Region! Aus der Region – für die Region! Regionales Einkaufen liegt nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie im Trend.

Laut Statistik Austria kaufen 4 von 5 Österreicher*innen bevorzugt in ihrer Region ein. Aber auch die zunehmende Mobilität der Menschen spielt eine wichtige Rolle. Egal wo ich mich aufhalte, möchte ich bestimmte Angebote „in meiner Nähe“ nutzen.

46 % aller Suchanfragen auf Google betreffen regionale Unternehmen und Angebote.

In 88 % führt die mobile Suche nach lokalen Unternehmen innerhalb von 24 Stunden zu einem Besuch.

Hubspot

Um davon profitieren zu können, muss dein Geschäft gefunden werden. Mit einem Fokus auf lokale Suchmaschinenoptimierung kannst du das verbessern.

Diese 10 Tipps helfen dir dabei:

#1 Google My Business und Google Maps

Wenn du jemals eine lokale Suche auf Google durchgeführt hast, kennst du Google My Business (GMB) bereits. Google ermöglicht dir dein Geschäft und zahlreiche Informationen drum herum in dieses Register einzutragen.

GMB ist kostenlos und einfach zu verwenden. Die Voraussetzung für einen Eintrag ist, dass dein Unternehmen nicht zu 100 % ein Online-Shop ist, für den der Standort keine Rolle spielt.

Du kannst dein Unternehmen mit zahlreichen Attributen darstellen. Die wichtigsten sind Name, Adresse und Kontaktdaten. Wesentlich ist aber vor allem die Kategorie, in die Google dein Unternehmen einordnen soll.

Ergänzt wird der Eintrag mit Fotos, Infos über dein Angebot, Öffnungszeiten und nicht zuletzt mit Bewertungen deiner Kund*innen.

Ein Eintrag in GMB ist ein Muss:

  • Google dominiert die Suche, vor allem die lokale.
  • Ein Eintrag bei GMB bildet die Basis der lokalen Suchmaschinenoptimierung.
  • Es erhöht die Sichtbarkeit deines Unternehmens bei Google Maps und im Local Pack, der auf der ersten Seite ganz oben die drei wichtigsten Unternehmen einer Branche innerhalb einer bestimmten Region samt Karte zeigt.
  • GMB beeinflusst dein organisches Ranking.

Eine genaue Anleitung, wie du dein Profil anlegst oder optimierst findest du hier.

Mit dem GMB-Eintrag scheint dein Unternehmen automatisch auch bei Google Maps auf.

#2 Keywords mit regionalem Bezug

Nimm dir Zeit für eine ausführliche Keyword-Analyse und überlege dir, zu welchen Begriffen du innerhalb deiner Region bei Google ranken willst.

Achte dabei auf Keywords in Verbindung mit Ortsnennungen. Hier wird das Suchvolumen zwar tendenziell geringer, aber dafür gibt es weniger Konkurrenz.

Wenn du dich für Keywords entschieden hast, musst du sie in Content, Seitentiteln und Metadesciptions deiner Seite übernehmen.

Wie du dabei vorgehst, liest du am besten in meinem Blogbeitrag Keywords finden und richtig verwenden nach.

#3 Content mit lokalem Bezug

Auch KMU brauchen spannenden Content, der mitreißt und Mehrwert bietet. Wahrscheinlich hast du das schon oft gehört und fragst dich, was genau damit gemeint ist.

Vereinfacht gesagt geht es darum, dass du dich als lokale*r Experte*in deiner Branche positionierst. Der Content auf deiner Webseite und in den Social Media muss das bestmöglich zum Ausdruck bringen.

Da sind Ideen gefragt, Originalität, Qualität und eine klare Strategie. Austauschbare, langweilige Texte, die sich ähnlich auf den Webseiten deiner Mitbewerber*innen finden, reichen schon lange nicht mehr und werden von Google in Zukunft noch härter abgestraft.

Solltest du noch kein Blog auf deiner Webseite betreiben, dann denke darüber nach. Es ist die beste Möglichkeit, dich als lokaler Experte zu zeigen.

#4 Vergiss den Footer deiner Webseite nicht

Nichts ist lästiger, als auf einer Webseite Kontaktdaten und Lage eines Unternehmens zu suchen. Der Footer deiner Webseite ist dazu da, Kontaktdaten und Adresse so zu platzieren, dass sie stets präsent sind. Es hat sich bei Usern mittlerweile zur Gewohnheit entwickelt, dort danach zu suchen.

Im Footer ist auch Platz für eine kurze und prägnante Beschreibung deines Unternehmens und es bietet sich auch an, Google Maps dort zu implementieren.

#5 Social Media

Aus meiner Erfahrung ist es leichter, mit Social Media auf lokaler Ebene Erfolge zu erzielen, weil die reale und die virtuelle Begegnung Hand in Hand gehen. Dennoch werden sie von KMU oft vernachlässigt und bestenfalls nebenbei und mit mittelmäßigen Inhalten bespielt.

Social Media sollten unbedingt Teil deiner Contentstrategie sein, weil sie ein wunderbares Instrument sind, mit deinen Bestandskunden in Kontakt zu bleiben und neue zu gewinnen. Dafür musst du sie aber ernst nehmen und verstehen – die Kund*innen genauso wie die Social Media.

Eine vorausschauende Planung hilft dir dabei, laufend relevanten Content zu produzieren.

Neben dem Kontakt zu Kunden*innen haben sie aber weitere Vorteile, die du für dein lokales Marketing nützen kannst.

#6 Bewertungen und Links

Bewertungen sind ein wichtiger Faktor für Kunden*innen und Google und keinesfalls nur schmuckes Beiwerk für deinen Google My Business Eintrag. Unabhängig davon, ob sie positiv oder negativ sind, erleichtern sie die Einordnung deines Angebots.

88 % der User lesen Bewertungen bei der lokalen Suche, 35 % geben an, sie regelmäßig zu lesen.

Searchengineland.com

Um bei Google in den Local Pack zu kommen (jene drei regionalen Unternehmen einer Branche oder Kategorie, die gleich zu Beginn der Seite samt Google Maps-Ausschnitt angezeigt werden), brauchst du Bewertungen. Dabei sind Qualität und Quantität entscheidend.

Für eine starke lokale Sichtbarkeit spielen Links und Erwähnungen (Citations) eine wichtige Rolle. Sie zu sammeln liegt einerseits in deiner Hand, indem du aktiv dein Unternehmen in lokale Branchen- und Firmenverzeichnisse einträgst.

Wenn du es schaffst, mit deinem Expertenstatus zu punkten und der Content auf deiner Seite Mehrwert bietet, verlinken Leser ohne dein Zutun auf deine Seite. Diese sogenannten Backlinks sind Gold wert.

Bis zu einem gewissen Grad hast du Einfluss auf den Linkaufbau, indem du recherchierst, welche Seiten für dich lokal interessant sein könnten. Mit einer guten Vernetzung innerhalb der Region sollte diese Frage leicht zu beantworten sein.

Mit jedem Link und jeder Erwähnung lernen Suchmaschinen, dein Unternehmen besser einzuordnen.

#7 Lokale Events

Wenn du an lokalen Events teilnimmst oder selber einen veranstaltest, wenn du einen regionalen Sportverein oder ein Projekt der örtlichen Schule unterstützt, für Businessawards nominiert bist oder Kooperationen eingehst, all das kannst du für deine lokale Sichtbarkeit nutzen, indem darüber berichtet, dein Unternehmen erwähnt und darauf verlinkt wird.

#8 Lokale PR-Maßnahmen

Bei denen Maßnahmen für mehr regionale Sichtbarkeit solltest du auch klassische Printmedien, die so gut wie immer einen Online-Ableger haben, nicht außer Acht lassen.

Sie sind vielfach auf gute Geschichten angewiesen, da die Redaktionen klein sind. Ich verwende bewusst den Begriff Geschichten und nicht Werbung. Das setzt einen anderen Zugang bei deinen Inhalten voraus.

Überlege dir, welche Medien für dein Unternehmen relevant sein könnten und schau dir die Publikationen genau an. Finde heraus, wer die Journalist*innen sind, die du kontaktieren könntest. Am besten bereitest du einen Presseverteiler vor, den du dann für jedes Projekt verwenden kannst.

#9 Lokale E-Mail Strategie

Newsletter? Ist das nicht etwas überholt, wirst du dir vielleicht denken. Nein, ist es überhaupt nicht. Ein Newsletter ist ein starkes Tool, wenn er richtig gemacht und eingesetzt wird. Das bedeutet, dass du eine klare Strategie verfolgst, Mehrwert bietest und ihn nicht für banale Werbung missbrauchst.

Der Newsletter kann eine kosteneffiziente Möglichkeit sein, mit deinen potenziellen Kunden zu sprechen. Die Konversation, die du führst, ist eine viel langsamere als in den Social Media. Außerdem ist der Newsletter keinem Algorithmus unterworfen und es liegt ganz und gar in deiner Hand, was du daraus machst.

#10 Mobile Optimierung deiner Webseite

Eigentlich müsste dieser Punkt aufgrund seiner Wichtigkeit am Anfang stehen.

Der Großteil der Nutzer sucht unterwegs am Mobiltelefon. Ab März setzt Google um, was schon lange angekündigt wurde: Es werden keine Webseiten mehr indexiert, die Desktop only sind.

Wenn deine Seite noch kein responsive Design hat, also ein Design, dass sich an die Displaygröße des jeweiligen Endgerätes anpasst und schnell lädt, solltest du das schleunigst ändern.

Du kannst das auf Mobile Friendly Test von Google selbst überprüfen.

Die aufgezählten Maßnahmen wirken nicht von heute auf morgen. Aber es gibt keinen besseren Zeitpunkt für die Umsetzung als jetzt.

Fang einfach an und lass dich nicht entmutigen, wenn deine Mitbewerber*innen bei Google vor dir gelistet sind, denn das kann viele Gründe haben. Wenn du dranbleibst, wird sich der Erfolg einstellen.

Foto: Jon Tyson | Unsplash.com

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