9 gute Gründe, warum du einen Newsletter brauchst! – Freiweg
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Newsletter für kleine Unternehmen unverzichtbar

9 gute Gründe, warum du einen Newsletter brauchst!

Viele Newsletter sind ebenso konzept- wie lieblos, scheren sich nicht um die Interessen der Lesenden und werden als knallhartes Verkaufsinstrument missverstanden.

Solche Newsletter sind reine Zeitverschwendung.

Es gibt aber auch die anderen. Die, die man gerne öffnet, weil sie eine Bereicherung sind, überraschend im Inhalt und mit Kreativität gemacht wurden.

Die Power eines solchen Newsletters, und nur um die soll es hier gehen, wird häufig unterschätzt.

Deshalb schließe ich mich Austin Kleon an, der erst kürzlich in einem Blogbeitrag dazu aufrief:

Please, for goodness’ sake, start a mailing list.

Wenn du also noch überlegst, ob du das Content Marketing für dein KMU um einen Newsletter erweitern solltest, dann sind diese 9 Argumente für dich:

#1 Newsletter schlagen Social Media.

Im direkten Vergleich mit Facebook, Instagram und Co. schneidet der Newsletter eindeutig besser ab. Er ist und bleibt auch nach 45 Jahren der effizientere Kommunikationskanal. Das wird durch eine Reihe von Statistiken untermauert, die du unter anderem hier findest.

Warum das so ist, liegt vielleicht daran, dass Menschen den langsameren, nachhaltigeren und insgesamt menschlicheren Dialog eines Newsletters schätzen.

# 2 Newsletter sind Türöffner.

Selbst wenn du noch keinen oder nur unregelmäßig Newsletter verschickst, ist es ein No-Brainer, Mailadressen zu sammeln, die dir freiwillig gegeben werden.

Der Aufwand, auf der Webseite ein Feld einzurichten, in das interessierte Besucher*innen ihre Mailadresse eingeben können, um in Kontakt zu bleiben, ist verglichen mit der intensiven Betreuung von Social-Media-Plattformen tatsächlich sehr gering.

#3 Newsletter bauen Vertrauen auf.

Die Anmeldung zum Newsletter ist die Verabredung zu einem ersten Date. Es liegt an dir, dass es nicht nur bei einem One-Night-Stand bleibt.

Ein Newsletter bietet hervorragende Möglichkeiten, Vertrauen aufzubauen. Aber bedenke, dass die Aufmerksamkeit deiner Leser*innen knapp ist. Respektiere ihre Zeit und ihre Interessen, indem deine Inhalte handverlesen, relevant und unterhaltsam sind.

#4 Newsletter sind eine Spielwiese.

Wer hat sich nicht schon über Kontaktanzeigen lustig gemacht? Welche davon aber merken wir uns? Genau. Die Weirdos. Die mit Ecken und Kanten wecken unsere Emotionen, ihnen schenken wir unsere Sympathie. Nicht den Angepassten, denen mit Idealmaßen und mustergültigen Lebensläufen.

Im Newsletter hast du die Möglichkeit, ein solcher Weirdo zu sein, deine Themen aus unkonventioneller Sicht zu betrachten. Nicht langweilige Fakten aufzuzählen, sondern mit Emotionen zu arbeiten und Geschichten zu erzählen.

#5 Sie verschlingen keine großen Budgets.

Selbst Lai*innen schaffen es, ein Formular auf der Webseite zu implementieren, eine rechtssichere Anmeldung für die Besucher*innen zu garantieren, Newsletter zu erstellen und automatisiert zu verschicken.

Ich bin so eine Laiin. Für meinen Newsletter verwende ich das Tool MailerLite*, weil es einfach zu bedienen ist und nebenbei auch in der Gratisversion (bis 1.000 Adressen und 12.000 Mails pro Monat) einen ausgezeichneten Support bietet.

Eine umfassende Übersicht über weitere Tools findest du bei Tool Tester.

#6 Du lernst dazu.

Je mehr Newsletter du versendest, desto ein klareres Bild erhältst du darüber, was bei deinen Leser*innen ankommt und was nicht. Jedes Newslettertool bietet dir dafür die entsprechenden Statistiken.

Viele dieser Daten helfen dir aber auch abseits des Newsletters weiter. Du lernst mit deinen Inhalten anders umzugehen, einen neuen Blickwinkel darauf zu werfen, nämlich den deiner Leser*innen.

#7 Sie sind ein Traffic-Bringer für deine Webseite.

Bei meinem eignen Newsletter und denen meiner Kund*innen habe ich die Beobachtung gemacht, dass sich bei regelmäßigem Versand auch der organische Traffic auf der Webseite erhöht – und zwar dauerhaft.

Einen direkten Zusammenhang, dass Newsletter das Pageranking bei Google verbessern, gibt es freilich nicht.

Es liegt wohl eher darin begründet, dass Leser*innen ein tieferes Interesse an deinem Unternehmen mitbringen. Sie sind eher geneigt, weitere Beiträge auf deiner Seite zu lesen, sie zu teilen, zu kommentieren und später wiederzukommen. All das scheint auch bei Google zu wirken.

#8 Sie unterliegen keinen Einschränkung durch Algorithmen.

Was unternehmen wir nicht alles, um in den sozialen Netzwerken neue Follower zu bekommen und eine Community aufzubauen! Dann ändert sich von heute auf morgen der Algorithmus und die Reichweite sinkt in den Keller.

Mit Google verhält es sich ähnlich. Was dir heute ein gutes Ranking beschert, kann mit dem nächsten Update bedeutungslos sein.

Die Adressen deiner Newsletterabonnent*innen gehören dir und du bestimmst, wie du damit umgehst.

#9 Newsletter können sich zu wichtigen Verkaufstools entwickeln.

Diesen Punkt habe ich bewusst an den Schluss gesetzt. Selbstverständlich soll der Newsletter am Ende des Tages den Verkauf pushen. Wenn er klug gemacht ist, schafft er es auch. Aber davor heißt es geduldig und großzügig mit Inhalten sein.

Giving creates trust.

David Hieatt: Do/Open/How a simple email newsletter can transform your business (and it can).

Großartige Newsletter unterstützen ihre Leser, lösen Probleme, inspirieren und unterhalten. Lass Leser*innen an deiner Welt und Philosophie teilhaben, hör ihnen zu und sprich vor allem nicht andauernd über dich selber.

Solltest du dich für meinen Newsletter anmelden wollen, kannst du das hier tun.

Newsletter, die ich großartig finde:

Austin Kleon

Seokratie

The Daily Good von The Good Trade

Zen Habits

Hotel Stäfeli

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