Effizient Blogartiel schreiben: Workflow für erfolgreiche Posts – Freiweg
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Blogartikel schreiben - Mein Workflow

Effizient Blogartiel schreiben: Workflow für erfolgreiche Posts

Mit diesem Workflow schreibe ich meine Blogartikel in kurzer Zeit, vermeide damit Überraschungen und vergesse auf nichts.

Als berufstätige Mutter von zwei Kindern war es für mich überlebenswichtig, alltägliche, sich wiederholende Aufgaben auf ein Minimum der Zeit zu begrenzen. Einkaufen fraß sich immer wieder in mein Zeitbudget. Bis ich mir eine Routine überlegte: Ich beschränkte es auf einmal in der Woche, überlegt mir ein System für den Einkaufszettel und ging ich stets in selben Supermarkt, um mir nerviges Suchen zu ersparen.

Wenn das auch ein banales Bespiel ist, so zeigt es, wie Routinen den Alltag erleichtern können. Ein Workflow ist nichts anderes als eine Routine, die, wenn sie auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist, ein Gamechanger sein kann.

Gamechanger Workflow

Das Schreiben eines Blogartikels ist detailreich und zeitaufwendig. Mit einem Workflow, der dich von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung begleitet, strukturierst du den Prozess und machst ihn effizienter, ohne jedes Mal von Grund auf neu zu beginnen.

Meine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Schreiben eines Blogartikels

Ich skizziere dir meinen Workflow, der über die Jahre beim Verfassen unzähliger Blogartikel für Kunden oder mein eigenes Unternehmen entstanden ist und bewährt hat.

1 Planung

Ich habe eher zu viele als zu wenige Ideen. Wann immer mir ein interessantes Thema einfällt oder ich über eines stolpere, notiere ich es. So kann ich jederzeit auf einen umfangreichen Pool zugreifen.

Hier überschneiden sich Planung und Recherche, denn in meine Sammlung kommen auch Inhalte und Links, die mir später beim Schreiben nützlich sein könnten.

Das passiert bei der Planung:
>> Thema eingrenzen
>> Fragestellung bzw. Zugang festlegen
>> Arbeitstitel formulieren
>> Zeitrahmen: Zeitbudget, relevante Termine

Mein verwendetes Tool: Trello

Dort führe ich in einem Board ein Commonplace Book zu losen Themen. Wird eines davon aufgegriffen, kommt es in mein Blogging-Board.

2 Recherche

Bei der Keywordrecherche geht es nicht nur um die Keywords selbst, sondern auch um die Suchintention. Damit ist die Absicht gemeint, mit der Nutzer das Keyword verwenden. Diese erkennst du, wenn du dein Keyword in die Suchmaske eingibst und die Ergebnisse analysierst.

Bei deiner inhaltlichen Recherche wirst du feststellen, dass zu deinem Thema bereits viel, wenn nicht alles gesagt wurde. Das war vor der Erfindung des Internets nicht anders, nur hatten wir damals nicht innerhalb von Sekunden Zugriff auf alle Informationen. Lass dich davon nicht entmutigen und drück dem Thema deinen Stempel auf.

Das passiert bei der Recherche:
>> Keywordrecherche
>> Suchintentionen zum Thema
>> Inhaltliche Recherche zum Thema
>> Bilder auswählen, Grafiken überlegen, Downloads entwerfen
>> Mögliche interne und externe Verlinkungen

Meine verwendeten Tools: Google Keywordtool, Sistrix, AnswerThePublic, Google Trends

3 Schreiben & Korrigieren

Starte mit der Struktur deines Textes. Es entsteht dadurch der rote Faden und du kannst schneller und zielgerichteter schreiben.

Viel Zeit geht verloren, indem Schreiben und Korrigieren ständig miteinander vermischt werden. Ganz lässt es sich nicht vermeiden, aber versuche den Text zuerst inhaltlich abzuschließen und widme dich dann der Korrektur. Das erfordert ein wenig Disziplin, spart aber im Endeffekt Zeit.

Das passiert in beim Schreiben und Korrigieren:
>> Struktur festlegen
>> Einleitung, Storytelling
>> Einführung in das Thema, Relevanz des Themas
>> Schreiben
>> Bilder, Grafiken, Downloads erstellen und einfügen
>> Endkorrektur
>> Entscheidung über die Headline treffen
>> Zwischenüberschriften mit Keywords versehen

Meine verwendeten Tools: Duden Mentor, ChatGPT, Canva

4 Veröffentlichen

Meine eigenen Blogartikel schreibe ich direkt in WordPress. Es gibt mir die Möglichkeit der Echtzeit-Vorschau, Formatierungen kann ich gleich vornehmen und Medien an Ort und Stelle einbinden. All das erspart mir Zeit.

Das passiert bei der Veröffentlichung:
>> Formatierungen des Textes und der Bilder überprüfen
>> Links einfügen
>> Bilder, Grafiken, Downloads für SEO optimieren
>> Seitentitel und Metadescription einrichten, SEO prüfen
>> Veröffentlichung

Meine verwendeten Tools: WordPress, Yoast

5 Nachbearbeitung

Der beste Content nützt nichts, wenn ihn keiner liest. Da sich dein Blogartikel nicht von selber verbreitet, muss er nach der Veröffentlichung beworben werden. Ich nutze dafür meinen Newsletter und Instagram, wo ich Micro Content aus meinen Blogartikeln veröffentliche.

Auf die Zugriffsstatistik schaue ich nach einer Woche und regelmäßig monatlich, um zu sehen, wie die einzelnen Artikel performen.

Das passiert bei der Nachbearbeitung:
>> Promotion: Newsletter, Social Media, Netzwerk, …
>> Micro-Content vorbereiten
>> Zugriffsstatistiken kontrollieren

Mein Zeitmanagement

Blogartikel schreibe ich neben meinen Kundenprojekten, weshalb ich die Zeit dafür gut einteilen muss. Ich reserviere dafür Zeit in der Früh, weil ich da am produktivsten bin. Sobald ich merke, dass das Schreiben stockt, lege ich eine Pause ein und setze am nächsten Tag fort. Längere Unterbrechungen vermeide ich, da ich sonst jedes Mal erneut ins Thema und in den Schreibprozess hineinkommen müsste.

Wie mir mein Workflow hilft

Für diesen Blogartikel habe ich von der Idee bis zur Veröffentlichung rund 8 Stunden benötigt, die auf vier Tage verteilt waren.

Als es den Workflow noch nicht gab, habe ich ständig zwischen den einzelnen Aufgaben geswitcht. Das war anstrengend, zeitintensiv und hat der Qualität geschadet. Starte mit meinem Workflow und passe ihn an deine Bedürfnisse und Gewohnheiten an.

Schreibst du regelmäßig Blogartikel? Wie geht es dir damit? Investierst du zu viel Zeit und bekommst zu wenig zurück?

Dann hole dir mein Feedback, mein Wissen und meine Erfahrung mit Pronto, meinem 1:1 Coaching, in dem du das Thema bestimmst.

Ob du am Anfang stehst oder bereits ein erfahrener Profi im Content-Marketing bist, mein Newsletter Insalata mista ist ein bunter Mix aus Strategien, Trends und praktischen Ratschlägen, die dich bei der Arbeit unterstützen.

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