Bilder im Content-Marketing | Freiweg
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Cooles Bildmaterial für dein Content-Marketing

Coole Bilder im Content-Marketing – Optionen mit Vor- und Nachteilen

Bilder im Content-Marketing sind unerlässlich. Sie machen Inhalte nicht nur ansprechender, sondern auch verständlicher und wirksamer. Jede Methode, visuellen Content zu beschaffen, hat aber ihre Vor- und Nachteile.

Welche Option du wählst, um zu passendem Bildmaterial zu kommen, hängt letztlich davon ab, wie viel Know-how, Zeit und Budget du zur Verfügung hast.

Inhalt auf einen Blick:

#1 Datenbank mit eigenen Bildern & Videos anlegen

Setze auf eigene Bilder und Videos, wenn du die Fähigkeiten und das entsprechende Equipment hast – und damit meine ich mehr als nur dein Handy für Schnappschüsse. Eine gut organisierte Datenbank ist dabei unerlässlich. Nur so findest du auch Monate später das passende Bild wieder.

Die Vorteile

>> Einzigartigkeit: Material ist unverwechselbar und markenspezifisch.
>> Authentizität: Deine Bilder wirken glaubwürdig.
>> Kostenersparnis: Es fallen keine Lizenzgebühren oder Kosten für Fotograf*innen an.
>> Rechtssicherheit: Deine Bilder – deine Rechte.
>> Flexibilität: Wenn du ausreichend Material gesammelt hast und deine Datenbank sinnvoll und konsequent aufgebaut ist, kannst du schnell reagieren.

Die Nachteile:

>> Anfangsinvestitionen: Erstklassiges Equipment muss angeschafft werden.
>> Ressourcen: Es ist Fachwissen und/oder Personal für professionelle Ergebnisse notwendig.
>> Speicherbedarf: Eine Datenbank erfordert große und sichere Speicherkapazitäten.
>> Organisation: Eine durchdachte Ordnerstruktur und Beschlagwortung ist essenziell.

#2 Lizenzfreie Bilddatenbanken

Wenn du keine markenspezifischen Bilder benötigst und weder Zeit noch Geld hast, dann durchstöbere lizenzfreie Bilddatenbanken. Die Recherche kann aufwändig werden, aber bei sorgfältiger Suche können ganz brauchbare Ergebnisse erzielt werden.

Ich empfehle dir aber dennoch, mit einem definierten Bildkonzept bei der Auswahl vorzugehen. Es grenzt die Suche ein und lässt die verwendeten Bilder nicht beliebig erscheinen.

Vorteile:

>> Kostenersparnis: Es fallen keine Lizenzgebühren an.
>> Zeitersparnis: Schneller Zugriff auf eine Vielzahl von Bildern ohne eigenen Produktionsaufwand.
>> Vielfalt: Die Auswahl an Bildern für verschiedene Themen und Anwendungen ist zumeist groß.
>> Unkomplizierte Nutzung: Klare Lizenzbedingungen, die die Nutzung ohne rechtliche Bedenken ermöglichen.
>> Sofortige Verfügbarkeit: Bilder sind sofort downloadbar und einsatzbereit.

Nachteile:

>> Keine Exklusivität: Bilder können von vielen Nutzer*innen verwendet werden.
>> Bildsprache: Du kannst kein einheitliches Bildkonzept durchziehen.
>> Zeitaufwand: Die Suche nach dem passenden Bild kann oft Stunden dauern.
>> Rechtliche Unsicherheiten: Wenn auch “lizenzfrei” sollte man sich im Detail die Nutzungsrechte der jeweiligen Plattform durchlesen, besonders wenn es um kommerzielle Verwendung im Marketing geht.
>> Wenig Authentizität: Inhalte wirken oft ähnlich, da sie nicht für eine bestimmte Marken erstellt wurden.

Ich habe schon mit unterschiedlichen kostenlosen Bilddatenbanken gearbeitet und die besten für dich zusammengefasst. Einige davon sind direkt in Canva eingebunden, das selbst auch lizenzfreies Material anbietet.

Bei allen hier aufgelisteten Datenbanken entfallen für die kommerzielle Nutzung keine Kosten. Eine kleine Spende oder ein Link zum Urheber wäre allerdings eine nette Geste.

Bei Unsplash überzeugen Kreativität, Bildqualität und Themenvielfalt. Mit ein bisschen Geduld und den richtigen Suchbegriffen findet man hier noch immer außergewöhnliche Bilder.

Auf Pexels ist das Angebot sehr umfangreich. Die Fotos sind nicht übertrieben perfekt. Suchst du allerdings nach speziellen Themen, bist du rasch am Ende.

Barnimages wurde von zwei Fotografen aus Lettland gegründet. Sie bieten nicht die Vielfalt und Menge großer Datenbanken, dafür aber frische Ideen. Ich mag besonders Ihren schlichten, ruhigen Stil.

Rawpixel bietet neben bezahlten Stockfotos und Grafiken eine große Anzahl an kostenlosen lizenzfreien Fotos. Die Bilder sind hochwertig, aber für meinen Geschmack oft typische Agenturfotos mit Models in inszenierten Situationen.

Hinter Picjumbo steht der Tscheche Viktor Hanacek. “I’m just a guy who shares his photos to the world. For free.”, sagt er. Seine Fotos sind von beeindruckender Qualität, gleichen sich aber im Stil.

Auf SplitShire stellt Daniel Nanescu seine Fotos zum Download zur Verfügung. Sie wirken beinahe wie aus einem privaten Album, aber gerade das macht sie reizvoll.

Auf IsoRepublic findest du ebenfalls eine Menge hochwertiger Bilder zu den gängigen Themen Food, Nature und People. Du wirst aber recht rasch feststellen, dass du viele der Fotos bereits gesehen hast.

Wenn du auf der Suche nach femininen Bildern bist, dann bist du hier richtig. Styled Stock hat zwar nur eine kleine Sammlung, aber dafür mit klarem Fokus.

Viele der genannten Bilddatenbanken haben einen starken USA-Bezug, wenn es um die gezeigten Lebensrealitäten geht. Pixabay verfügt über 1 Million Bilder, die einen Bezug zu Europa haben.

#3 KI-generierte Bilder

Meine eigenen Erfahrungen mit KI-generierten Bilder sind noch gering. Die wenigen Versuche, Bilder mittels KI zu erstellen, waren bislang unbefriedigend. Ich gebe aber zu, nicht viel Zeit investiert zu haben. Das soll dich aber nicht daran hindern, selbst damit zu experimentieren.

Vorteile:

>> Individualität: KI kann einzigartige Bilder erstellen, die speziell auf die Bedürfnisse der Marke zugeschnitten sind.
>> Kostenersparnis: Investitionen in KI-Tools können langfristig günstiger sein als ständige Ausgaben für Stockfotos oder Fotoproduktionen.
>> Schnelligkeit: Bilder stehen in kurzer Zeit zur Verfügung.
>> Kreative Möglichkeiten: KI bietet neue kreative Ansätze und Stile, die mit herkömmlichen Methoden schwer zu erreichen sind.

Nachteile:

>> Qualitätsschwankungen: Die Qualität der generierten Bilder kann variieren und nicht den Erwartungen entsprechen.
>> Authentizität: KI-Bilder können künstlich wirken.
>> Technische Komplexität: Die Nutzung und Anpassung erfordert technisches Wissen und Fachkenntnisse.
>> Ethische Bedenken und fehlendes Vertrauen: Manche Menschen stehen KI-generierten Inhalten skeptisch gegenüber und finden diese weniger vertrauenswürdig.
>> Anfangskosten: Hochwertige KI-Tools sind mit Kosten verbunden, außerdem sollte man die Einarbeitungszeit nicht unterschätzen.

Diese Tools habe ich ausprobiert:

Neuroflash ist die deutsche Alternative zu ChatGPT. Neben Texten kannst du dort auch Bilder generieren.

Midjourney liefert täuschend echte Bilder. Du brauchst dafür ein Discord-Konto, kannst damit aber kostenfrei so viele Bilder generieren, wie dein Herz begehrt.

#4 Kommerzielle Bilddatenbanken

Wenn du schnell hochwertige Bilder benötigst, bei denen die Nutzung rechtlich einwandfrei ist und du Budget zur Verfügung hast, bieten dir kommerzielle Bilddatenbanken eine große Auswahl. Die Preise orientieren sich an der Verwendung. Wenn du Bilder nur online verwendest, ist es zumeist deutlich günstiger als für Printprodukte.

Vorteile:

>> Hohe Qualität: Sie bieten hochwertige, von Profis erstellte Fotos.
>> Schnelle Verfügbarkeit: Wenn keine Zeit für ein professionelles Shooting ist, bieten sie dir schnelle Lösungen.
>> Große Auswahl: Es steht eine breite Palette an Themen, Stilen und Formaten zur Verfügung.
>> Rechtliche Sicherheit: Lizenzvereinbarungen sind klar definiert. Wenn du ihnen folgst, hast du rechtliche Sicherheit bei der Nutzung der Bilder.
>> Vielfältige Lizenzoptionen: Flexibilität bei der Auswahl von Lizenzen, die spezifische Nutzungsbedürfnisse erfüllen.

Nachteile:

>> Kosten: Lizenzen können teuer sein, insbesondere für exklusive oder hochwertige Inhalte.
>> Fehlende Exklusivität: Die gleichen Bilder können von vielen anderen Unternehmen und Wettbewerbern verwendet werden, was die Einzigartigkeit des Contents beeinträchtigen kann.
>> Anpassungsbedarf: Bilder müssen möglicherweise bearbeitet werden, um besser zur Markenidentität zu passen.
>> Komplexe Nutzungsbedingungen: Die verschiedenen Lizenztypen und Nutzungsbedingungen können kompliziert sein. Das Kleingedruckte muss genau gelesen und verstanden werden, um Fehler zu vermeiden.

Kommerzielle Bilddatenbanken findest du über Google. Ich persönlich arbeite gerne mit Photocase. Die Preise sind fair, die Bilder außergewöhnlich und nicht der gewohnte Einheitsbrei aus Agenturfotos.

#5 Professionelle Fotos

Wenn du ein außergewöhnliches Bildkonzept umsetzen möchtest, für das du noch dazu ausreichend Zeit und Geld hast, bist du bei einem Fotografen oder einer Fotografin in den besten Händen. Sie verstehen ihr Handwerk und für mich ist es immer eine Freude, wenn ich einen Fototermin abstimmen und vorbereiten kann.

Vorteile:

>> Hohe Qualität: Fotograf*innen haben das technische Know-how und das künstlerische Geschick, um hochwertige und ästhetisch ansprechende Bilder zu erstellen.
>> Individualität: Fotos können genau auf die Bedürfnisse und das Branding des Unternehmens abgestimmt werden, um eine konsistente visuelle Identität sicherzustellen.
>> Effizienz: Weniger Nachbearbeitung und Korrekturen nötig, da Profis von Anfang an die richtigen Techniken anwenden.
>> Kreativität: Fotograf*innen bringen frische Perspektiven und kreative Ideen ein, die das Content-Marketing bereichern können.

Nachteile:

>> Kosten: Die Beauftragung kann teuer sein, insbesondere für kleine Unternehmen oder Start-ups. Zusätzlich Kosten für Locations, Models und Ausstattung können anfallen.
>> Planungsaufwand: Fotoshootings müssen oft lange im Voraus geplant werden.
>> Abhängigkeit: Fotograf*innen haben möglicherweise nicht immer sofort Zeit, besonders wenn sie stark nachgefragt sind.
>> Nutzungsrechte: Es müssen klare Vereinbarungen über die Nutzungsrechte und Lizenzen getroffen werden, um rechtliche Probleme zu vermeiden.

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Bildmaterial: Unsplash | Ash Hayes